Ich war heute auf der Comic- und Filmbörse in der Wiener Längenfeldgasse. Zur Weihnachtszeit findet dabei immer eine Star Wars Convention statt und ich habe mal ein paar Schnappschüsse gemacht. Viel Spaß damit!
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Montag, 25. November 2013
Bilder von der Comic- und Filmbörse und der österreichischen Star Wars Convention
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Samstag, 27. April 2013
Fußballerlotto
Die
Aussage, dass es sich beim österreichischen Fußball um eine Operettenliga
handelt, hören Fans, Fußballer und Funktionäre hierzulande nicht gern. Letztere
haben nun aber einen Beweis dafür geliefert, dass doch ein Körnchen Wahrheit
darin steckt.
Man zieht sich also
vonseiten der Entscheidungsträger so aus der Affäre, dass man sich in Zukunft
auf ein Glücksspiel verlassen möchte, um festzulegen, wer aufsteigen darf.
Dabei ließe sich dieses Modell sogar noch viel mehr ausweiten. Wieso würfelt
man in Zukunft nicht gleich die ganze Tabelle aus oder entscheidet am
Roulettetisch, wer österreichischer Meister wird? Man könnte in Zukunft auch
die beiden Mannschaftskapitäne zum Pokerspiel statt zum Fußballmatch bitten, um
festzulegen, wer eine Partie als Sieger beendet. Die Möglichkeiten sind hier
schier unbegrenzt und würden zur Volksbelustigung so einiges beitragen.
Natürlich könnte man nun
argumentieren, dass sich die anderen Teams bei weniger Aufsteigern besser auf
den jeweiligen Gegner vorbereiten können und sich nicht immer wieder auf neue
Mannschaften einstellen müssen. Genau das schaffen aber alle Teams in jeder
Profiliga dieser Welt. Wieso sollte man also die Faulheit der Teams
unterstützen, nur weil diese sich nicht auf etwaige neue Gegner vorbereiten
können oder wollen?
Die Lösung dieses Problems
ist ganz einfach: Wer eine Saison als Erster der Regionalliga beendet, hat sich
das Recht, in die 1. Liga aufzusteigen, längst verdient. Alles andere als ein
Direktaufstieg aller Meister der Regionalliga ist eine Verhöhnung dieser
Mannschaften. Nicht nur, dass man ihnen offenbar nicht zutraut, auch eine
Klasse höher entsprechende Leistungen zu bringen, macht man einen von ihnen
auch gleich zum ersten Verlierer der nächsten Saison.
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Ein Armutszeugnis für die anderen Parteien
Fairness. Transparenz.
Wahrheit. Das sind die Schlüsselbegriffe, mit denen das Team Stronach auf
seiner Homepage um die Gunst der Wähler wirbt. „Für uns ist die Wahrheit der
Wert!“ wird dort verkündet und dass diese Wahrheit auch das Zentrale Leitmotiv
des Handelns von Team Stronach sei. Auch Transparenz wird von Stronach und Co
immer wieder gefordert. Dabei wäre es gut, diese auch einmal auf das eigene
Grundsatzprogramm anzuwenden. Mehr als ein paar hübsche Überschriften sind dort
nämlich nicht zu finden. Stronach und Co möchten die „demokratischen Strukturen
verbessern“, steht dort. Wie das geschehen soll, verschweigt uns Onkel Frank
aber. Auch darüber, wie sich Team Stronach ein „treffsicheres Sozialsystem“ und
die Entlastung der Steuerzahler vorstellt, schweigt sich das Programm aus.
Natürlich könnten Stronachs
Mitstreiter nun sagen, dass es hier darum gehe, die Ziele der Partei möglichst
so zu präsentieren, dass sie alle verstehen. Nur sind Stronachs Interviews und
Pressekonferenzen nicht besser. Ständig reden Stronach und seine Mitstreiter
von den „wahren Werten“, für die sie eintreten. Dabei sind ihre Formulierungen
so schwammig, dass dabei der Eindruck entsteht, sie wissen selbst nicht genau,
welche Werte und Ziele sie eigentlich meinen.
An den revolutionären
Inhalten kann es also nicht liegen, dass das Team Stronach derzeit im Aufwind
ist. Eine viel bessere Erklärung bietet die generelle Unzufriedenheit vieler
Wähler mit dem herrschenden Parteiensystem. Viele Österreicher sind schon so
weit, dass sie lieber einen Mann wählen, von dem völlig unklar ist, wofür er
eigentlich steht, bevor sie den etablierten Parteien ihre Stimme geben. Diese
machen mit ihren von Spin-Doktoren glattgebügelten Auftritten und
nichtssagenden Worthülsen einen immer aalglatteren Eindruck. Vielleicht ist das
der Grund, wieso so viele Menschen Frank Stronach ihre Stimme geben: Er wirkt
einfach authentischer als seine Konkurrenten und kann mit seinen
ungeschliffenen Aussagen punkten. Diese Fähigkeit ist den anderen Parteien
schon lange abhanden gekommen.
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