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Montag, 25. November 2013

Bilder von der Comic- und Filmbörse und der österreichischen Star Wars Convention

Ich war heute auf der Comic- und Filmbörse in der Wiener Längenfeldgasse. Zur Weihnachtszeit findet dabei immer eine Star Wars Convention statt und ich habe mal ein paar Schnappschüsse gemacht. Viel Spaß damit!



















P. S.: Sollte es jemandem nicht passen, dass er oder sie hier zu erkennen ist, nehme ich das Foto gerne wieder raus.

Samstag, 27. April 2013

Fußballerlotto


Die Aussage, dass es sich beim österreichischen Fußball um eine Operettenliga handelt, hören Fans, Fußballer und Funktionäre hierzulande nicht gern. Letztere haben nun aber einen Beweis dafür geliefert, dass doch ein Körnchen Wahrheit darin steckt.

 Ab der Saison 2014/15 soll das Los entscheiden, welcher der drei Regionalligameister direkt in die 1. Liga aufsteigen darf. Wer der zweite Aufsteiger wird, sollen die beiden anderen in einem Match gegeneinander entscheiden. Damit geht das jahrelange Theater um die Aufstiegsmodalitäten von der Regionalliga in die 1. Liga weiter. War man ab der Saison 05/06 eine Liga mit 12 Mannschaften, in welche die drei Regionalligameister direkt aufsteigen konnten, änderte man mit der Saison 2010/11 den Modus. Fortan sollten die drei potenziellen Aufsteiger mit dem Vorletzten der 1. Liga um zwei freie Plätze spielen. Das bedeutete, dass die Saison für diese drei Mannschaften um einiges länger dauerte und sie lange nicht wussten, wo sie in der nächsten Saison spielen werden. Auch mit dieser Lösung war man nicht zufrieden und kam so zu dem jetzigen Modell: Ein Lottospiel entscheidet in Zukunft also, wer in Österreichs Fußball in den Profibereich aufsteigen darf.

Man zieht sich also vonseiten der Entscheidungsträger so aus der Affäre, dass man sich in Zukunft auf ein Glücksspiel verlassen möchte, um festzulegen, wer aufsteigen darf. Dabei ließe sich dieses Modell sogar noch viel mehr ausweiten. Wieso würfelt man in Zukunft nicht gleich die ganze Tabelle aus oder entscheidet am Roulettetisch, wer österreichischer Meister wird? Man könnte in Zukunft auch die beiden Mannschaftskapitäne zum Pokerspiel statt zum Fußballmatch bitten, um festzulegen, wer eine Partie als Sieger beendet. Die Möglichkeiten sind hier schier unbegrenzt und würden zur Volksbelustigung so einiges beitragen.

Natürlich könnte man nun argumentieren, dass sich die anderen Teams bei weniger Aufsteigern besser auf den jeweiligen Gegner vorbereiten können und sich nicht immer wieder auf neue Mannschaften einstellen müssen. Genau das schaffen aber alle Teams in jeder Profiliga dieser Welt. Wieso sollte man also die Faulheit der Teams unterstützen, nur weil diese sich nicht auf etwaige neue Gegner vorbereiten können oder wollen?

Die Lösung dieses Problems ist ganz einfach: Wer eine Saison als Erster der Regionalliga beendet, hat sich das Recht, in die 1. Liga aufzusteigen, längst verdient. Alles andere als ein Direktaufstieg aller Meister der Regionalliga ist eine Verhöhnung dieser Mannschaften. Nicht nur, dass man ihnen offenbar nicht zutraut, auch eine Klasse höher entsprechende Leistungen zu bringen, macht man einen von ihnen auch gleich zum ersten Verlierer der nächsten Saison.

Ein Armutszeugnis für die anderen Parteien


Fairness. Transparenz. Wahrheit. Das sind die Schlüsselbegriffe, mit denen das Team Stronach auf seiner Homepage um die Gunst der Wähler wirbt. „Für uns ist die Wahrheit der Wert!“ wird dort verkündet und dass diese Wahrheit auch das Zentrale Leitmotiv des Handelns von Team Stronach sei. Auch Transparenz wird von Stronach und Co immer wieder gefordert. Dabei wäre es gut, diese auch einmal auf das eigene Grundsatzprogramm anzuwenden. Mehr als ein paar hübsche Überschriften sind dort nämlich nicht zu finden. Stronach und Co möchten die „demokratischen Strukturen verbessern“, steht dort. Wie das geschehen soll, verschweigt uns Onkel Frank aber. Auch darüber, wie sich Team Stronach ein „treffsicheres Sozialsystem“ und die Entlastung der Steuerzahler vorstellt, schweigt sich das Programm aus.

Natürlich könnten Stronachs Mitstreiter nun sagen, dass es hier darum gehe, die Ziele der Partei möglichst so zu präsentieren, dass sie alle verstehen. Nur sind Stronachs Interviews und Pressekonferenzen nicht besser. Ständig reden Stronach und seine Mitstreiter von den „wahren Werten“, für die sie eintreten. Dabei sind ihre Formulierungen so schwammig, dass dabei der Eindruck entsteht, sie wissen selbst nicht genau, welche Werte und Ziele sie eigentlich meinen.

An den revolutionären Inhalten kann es also nicht liegen, dass das Team Stronach derzeit im Aufwind ist. Eine viel bessere Erklärung bietet die generelle Unzufriedenheit vieler Wähler mit dem herrschenden Parteiensystem. Viele Österreicher sind schon so weit, dass sie lieber einen Mann wählen, von dem völlig unklar ist, wofür er eigentlich steht, bevor sie den etablierten Parteien ihre Stimme geben. Diese machen mit ihren von Spin-Doktoren glattgebügelten Auftritten und nichtssagenden Worthülsen einen immer aalglatteren Eindruck. Vielleicht ist das der Grund, wieso so viele Menschen Frank Stronach ihre Stimme geben: Er wirkt einfach authentischer als seine Konkurrenten und kann mit seinen ungeschliffenen Aussagen punkten. Diese Fähigkeit ist den anderen Parteien schon lange abhanden gekommen.