Apartment 143 - Residenz des Bösen (Spanien 2011) von Carles Torrens
Ein Team von Parapsychologen wird von einem verzweifelten Familienvater gerufen, dessen Familie nach dem Tod der Mutter in eine neues Apartment gezogen ist. Seit dem Umzug nahmen die seltsamen Erlebnisse, die bereits davor begannen, nach einer anfänglichen Ruhepause immer mehr zu. Es dauert nach der Ankunft des Teams auch nicht lange, bis die übersinnlichen Erscheinungen wieder losgehen. Die Experten stellen schnell fest, dass sich diese allesamt auf die ältere Tochter der Familie zu konzentrieren scheinen. Die Parapsychologen können mit ihren Kameras schon bald beeindruckendes Beweismaterial festhalten. Die Frage ist nur, ob sie noch dazu in der Lage sein werden, lebend aus dem Apartment zu kommen und es der restlichen Welt zu präsentieren...
Apartment 143 von Carles Torrens
Nach "72 Stunden" gibt es hier gleich den nächsten spanischen Film. Eigentlich kann ich diese ganzen "Found Footage"-Filme, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr sehen. Ein weiteres Argument gegen den Film ist in meinen Augen der Covertext, der ihn als Mischung von "The Ring" und "Paranormal Activity" anpreist - die finde ich beide unerträglich. Warum habe ich diesen Film dann gekauft? Naja, in der "5 DVDs für 20€"-Box von Müller lag halt nichts besseres und zur Not landet das Ding halt auf Ebay, dachte ich mir. Dennoch hat "Apartment 143" (Originaltitel: "Emergo") es geschafft, mich teilweise positiv zu überraschen.
(Ab hier gilt mal wieder eine Spoilerwarnung!) Nicht, dass ihr mich falsch versteht: "Apartment 143" ist bar jeglicher Originalität und läuft zum allergrößten Teil ganz genauso ab wie all die Filme mit ähnlicher Thematik vor ihm. Das ist doppelt schade, denn was "Apartment 143" besser macht als der restliche Found Footage-Mist (zu dem der Film nur insofern gehört, als dass er aus den Aufnahmen der Experten besteht, die aber - Spoiler! - ausnahmsweise mal nicht draufgehen), ist das ganze Drumherum. Bei "Apartment 143" dürfte es sich um den ersten Found Footage-Film handeln, der unglaubwürdige Szenen weiträumig umschifft. Positiv zu vermerken ist auch, dass Carles Torrens die Exposition so knapp wie möglich hält und inszeniert die ganze Chose recht flott und es gibt einige gelungene Schockeffekte. Die Schauspieler, unter ihnen der vor Ewigkeiten für den Oscar nominierte Michael O'Keefe, liefern eine (für dieses Genre) recht passable Leistung ab. So ist der Film halbwegs unterhaltsam und man hat nicht das Gefühl, damit unnötig Lebenszeit verschwendet zu haben. Es gibt eigentlich, abgesehen von der nicht vorhandenen Originalität, nur einen Minuspunkt, der dem Film dann doch schadet: Bei "Apartment 143" wäre es besser gewesen, wenn man am Ende eine Erklärung für die Spukerscheinungen gegeben hätte. Der Film stiehlt sich aber damit aus der Affäre, dass er die Parapsychologen eine völlig falsche Erklärung liefern lässt, die er eine Minute später mit der letzten Szene widerlegt und die Geschichte so nicht aufzulösen, obwohl es genug Möglichkeiten für ein befriedigendes Ende gegeben hätte.
Fazit zu "Apartment 143"
"Apartment 143" erfindet das Rad nicht neu, aber wenn man sich schon einen Film dieser Machart anschauen möchte (und "REC" gerade nicht greifbar ist), dann macht man mit Torrens' Werk nicht viel falsch.
Nachdem sie sich auf einer Abschlussparty-Kreuzfahrt amüsiert haben, sorgt ein unerwarteter Sturm dafür, dass sechs Freunde auf eine vermeintlich einsame Insel verschlagen werden. Schnell wird ihnen klar, dass sie nicht so alleine sind, wie sie denken. Denn die Geisterpiraten, welche vor 200 Jahren von einer übernatürlichen Macht auf der Insel umgebracht wurden, haben offenbar keine Lust darauf, sich mit der dämlichen Clique lange herum zu ärgern. Was ihnen auch nicht wirklich weiterhilft, ist die Tatsache, dass eine von ihnen offenbar die Wiedergeburt der Braut des Piratenkapitäns ist...
Pirates of Ghost Island von Mitch Toles
An dieser Stelle möchte ich eure Aufmerksamkeit auf das DVD-Cover des Filmes lenken. Erfasst es ruhig in all seiner Hässlichkeit und denkt ruhig daran, wie scheißegal jemandem ein Produkt sein muss, wenn er oder sie einen Film mit diesen geschmacklosen Farben, dem billigen CGI-Skelett (das übrigens in keiner Sekunde in diesem Film zu sehen ist) und der billig aussehenden goldenen Schrift "bewerben" möchte. Dann legt man (wider besserem Wissen) die DVD in den Player....und denkt sich nach spätestens 20 Minuten, dass dieses Cover eigentlich noch viel zu schade für diesen Drecksfilm ist. Mitch Toles hat es echt geschafft einen noch schlechteren Piraten-Horrorfilm zu drehen, als es Asylum mit Jolly Roger "gelungen" ist. 80 Minuten lang rennen hier ein paar bescheuerte Verlierertypen, gegen die sogar die Opfer einer durchschnittlichen Fortsetzung von Freitag der 13. wie Intellektuelle wirken, vor Captain Morgan weg. Genau: Captain Morgan. Der Böse in diesem Film ist der werte Herr, der heute für uns auf den bekannten Rumflaschen posiert, was uns am Schluss auch noch mit einer total großartigen (sprich: bescheuerten) Überblendung gezeigt wird.
Kinderfasching auf der Geisterinsel
Mitch Toles' Filmausstattung billig zu nennen wäre fast noch ein Kompliment. Ich habe auf jeder Kinderfaschingsparty bedrohlichere Piraten gesehen. Die CGI-Effekte, welche die übernatürliche Macht auf der Insel darstellen sollen, besteht nur aus blauen Streifen. Ich finde es ja witzig, dass diese übernatürliche Macht auch andere Leute aus anderen Epochen auf der Insel festhält. Ganz besonders toll ist der Conquistador (!), der mit seinem weiß geschminktem Gesicht aussieht wie Papa Shango. Die Schauspieler sind - wie immer in solchen Filmen - nicht mehr als ein schlechter Witz und eine Beleidigung für alle, die diesem Beruf ernsthaft nachgehen (mir kommt echt das Kotzen, wenn ich daran denke, dass sich diese Nieten und Leute wie Tom Hanks und Christoph Waltz dieselbe Berufsbezeichnung teilen). Die 80 Minuten werden zu Stunden, wenn man sich die grenzdebilen Dialoge zu Gemüte führen muss, welche die Piraten untereinander und mit den "Helden" führen. Die Säbelkämpfe bestehen nur aus "Wir hauen unmotiviert unsere Plastikschwerter gegeneinander und machen dabei ein paar Mal 'Ooooh' und 'Aaaah'". Außerdem ist Mitch Toles offenbar der Meinung, dass es ausreicht, jemanden mit Ketchup zu überschütten und man keine weiteren Effekte braucht, um Splatter hinzukriegen. Dass der Mann - unter anderem - bei allen vier "Fluch der Karibik"-Filmen (als einer von ein paar dutzend Leuten) an den Spezialeffekten mitgearbeitet hat, musste ich deshalb auch erstmal sacken lassen. Immerhin hat er sich nach Pirates of Ghost Island aus dem Jahr 2007 umgehend wieder auf das konzentriert, was er anscheinend besser kann und ist jetzt wieder bei den Stunt- und Effektarbeiten von Hollywood-Blockbustern tätig.
Dass das Drehbuch doof ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen, oder? Trotzdem finde ich es faszinierend, dass eine aus der Clique eine Nachfahrin Captain Morgans sein soll, dann aber die Geliebte des Captains (die irgendwie mit der Angesprochenen ständig die Persönlichkeiten switcht) offenbar in ihrem Tagebuch geschrieben hat, dass das einzige Kind von ihr und Morgan kurz nach der Geburt gestorben sei. Wie kann das Mädel dann die Nachfahrin des Captains sein, Mr. Toles? Selbst wenn die danach noch 100 Kinder mit anderen Männern hatte, ist keiner ihrer Sprösslinge ein Nachkomme von Captain Morgan!! Außerdem scheint Toles der Meinung zu sein, dass Wasser offenbar nicht nass macht, denn das Erste, was einem bei den gestrandeten Doofbratzen auffällt, wenn man sie sieht, ist, dass sie zwar offenbar an den Strand gespült wurden, ihre Kleidung aber trotzdem staubtrocken ist (*kopftriffttischplatte*).
Pirates of Ghost Island
Bitte macht nicht den gleichen Fehler wie ich und gebt für diesen Mist auch noch Geld aus. Schließlich gibt es den Film komplett auf YouTube: Pirates of Ghost Island
Nachdem es ja mehr als nur 10 gute Horrorfilme gibt, die man sich zu Halloween ansehen kann, folgt hier eine zweite Liste mit 10 weiteren Filmen.
Horror of Dracula (GB 1958)
Nachdem Jonathan Harker den Grafen Dracula (Christopher Lee) in seinem Schloss angegriffen hat, reist der Vampir in eine nahe Stadt, um sich dort an der Familie von Harkers Verlobter zu rächen. Der einzige, der in der Lage ist, die Menschen zu beschützen, ist Harkers Freund Dr. van Helsing (Peter Cushing).
Bela Lugosi oder Christopher Lee? Die Frage, wer von beiden der bessere Dracula-Darsteller ist, wird von Fans immer wieder gerne diskutiert. Ich würde sagen: Unentschieden, beide haben ihre Vorzüge. Genauso wie die Filme.
Frankenstein: Ein verrückter Wissenschaftler baut aus Leichenteilen ein neues Lebewesen. Dieses muss erst einmal damit zurecht kommen, wieder am Leben zu sein...
Frankensteins Braut: Frankenstein wird von seinem Monster und Dr. Pretorius dazu gezwungen, für das Monster eine Braut zu erschaffen....
Boris Karloff ist in seiner Paraderolle als Monster einfach großartig und James Whale sind mit diesen beiden Filmen zwei echte Klassiker gelungen. Auch Elsa Lanchester überzeugt als Braut des Monsters.
Day of the Dead (USA 1985)
Die Welt ist von Zombies überrannt worden. Lebende gibt es fast keine mehr. In einem unterirdischen Bunker arbeiten einige Wissenschaftler mit den Überresten des Militärs an einer Lösung des Problems. Erfolgreich sind sie nicht, was auch daran liegt, dass die beiden Gruppe immer mehr aufeinander losgehen...
"Day of the Dead" ist Romeros bester Zombiefilm. Die bedrückende Atmosphäre gepaart mit den gekonnt eingesetzten Splattereffekten lassen einen diesen Film nicht so schnell vergessen.
Dellamorte Dellamore (Italien 1994)
Francesco Dellamorte (Rupert Everett) ist Totengräber. "Sein" Friedhof hat ein dunkles Geheimnis, denn Francesco muss mit seinem zurückgebliebenen Gehilfen Gnaghi die von ihm beerdigten Toten ein zweites Mal töten, damit sie endgültig unter der Erde bleiben. Als er sich in eine Frau verliebt, deren Ehemann er vor kurzem beerdigt hat, wird die Sache kompliziert...
Die Dualität von Tod (Dellamorte heißt soviel wie "vom Tod") und Liebe (Dellamore heißt so viel wie "von der Liebe") ist das Thema von "Dellamorte Dellamore". Das Schöne an diesem Film ist, wie surreal er wirkt. So kann man hinterher wunderbar darüber diskutieren, was wirklich passiert ist und was sich der Protagonist eingebildet hat, etc...
House of 1000 Corpses (USA 2003)
Zwei junge Pärchen reisen durch Texas, um modernen Legenden nachzuspüren. Dabei suchen sie auch nach Infos nach einem Mann, der von allen nur Dr. Satan genannt wird. Als sie in dem Kuriositätenladen von Captain Spaulding eine Art Serienmörder-Geisterfahrt buchen, ahnen sie nicht, dass sie Dr. Satan schon bald mitsamt seiner durchgeknallten Familie persönlich kennen lernen werden...
Rob Zombies "House of 1000 Corpses" erinnert wohl nicht von ungefähr an Filme wie "Texas Chainsaw Massacre". Der Film hat einfach alles, was ein Fan sich wünschen kann.
Freaks (USA 1932)
Der Liliputaner Hans arbeitet für die "Freakshow" eines Zirkus. Er verliebt sich - obwohl er eine Verlobte hat - in die Trapezkünstlerin Cleopatra. Cleopatra will erst nichts von ihm wissen, da sie mit Hercules, einem anderen Artisten, zusammen ist. Als sie erfährt, dass Hans ein vermögen geerbt hat, entschließt sie sich dennoch dazu, seinen Heiratsantrag anzunehmen. Sie will Hans vergiften und das Vermögen mit Hercules genießen. Dabei rechnet sie aber nicht damit, dass die anderen Freaks davon erfahren und einen furchtbaren Racheplan aushecken. Denn: Greifst du einen von ihnen an, greifst du sie alle an...
Tod Browning, der mit dem Lugosi-Dracula einen weiteren Klassiker des Genres ablieferte, war früher selbst ein Performer in einem Zirkus. Vielleicht kommt daher sein besonderes Verständnis für dieses Milieu. Obwohl der Film damals ein Opfer der Zensur wurde, sieht man immer noch, wie gescickt Browning die in Horrorfilmen gängigen Klischees umdreht und aus den "normalen" Menschen die echten Monster macht, während diejenigen, die für die damalige Mehrheit wie Monster aussehen, die wahren Helden sind. Man kann natürlich darüber diskutieren, ob es sich bei "Freaks" um einen Horrorfilm, oder ein Drama mit Horrorelementen handelt, ein toller Film ist "Freaks" auf jeden Fall.
A Nightmare on Elm Street (USA 1984)
Ein toter Kindermörder kann in die Träume seiner Opfer eindringen und ihnen dort ihr Leben nehmen.Dabei konzentriert er sich auf die Kinder der aufgebrachten Eltern, die ihn einst töteten...
Freddy ist heute schon genauso eine Ikone wie es Frankenstein oder der Wolfman sind. Und Robert Englund wird man auch für immer mit dieser einen Rolle identifizieren.
Das Waisenhaus (Spanien 2007)
Eine Frau kehr mit ihrer Familie zurück in das Heim ihrer Kindehit, wo sie ein Waisenhaus eröffnen will. Alles scheint normal zu sein, bis ihr Sohn plötzlich damit beginnt, mit einem imaginären Freund zu komunizieren...
Das Waisenhaus ist einer dieser Filme, bei denen einfach alles zusammenpasst. Die Schauspieler, die Geschichte, die Kulisse: Alles ergibt eine perfekte Harmonie und damit einen Film, der das Zeug zum Klassiker hat.
The Haunting (USA 1963)
Dr. Markway will das Hill-Haus unersuchen, um herauszufinden, ob es dort Geister gibt. Mit dabei sind der junge Luke, die mysteriöse Theodora und die introvertierte Eleanor, die mit ihren psychischen Fähigkeiten schon bald eine Verbindung zu der mystischen Präsenz im Haus aufbaut. Mit der Zeit wird dem Quartett klar, dass sie hier mehr Beweise für die Existenz von Geistern bekommen als ihnen lieb ist, denn selbige Präsenz manfiestiert sich auf eine Art und Weise, die für die vier tödlich enden kann...
Ich liebe diesen Film. "The Haunting"braucht keine blutigen Effekte, um beim Zuschauer Wirkung zu zeigen. Er spielt mit deiner Psyche und schaltet in den entscheidenden Momenten dein "Kopfkino" ein, das dir da mit Freude die Dinge ausmalt, die du eben nicht siehst. Und: Schaut euch ja nicht das Remake mit Liam Neeson, Owen Wilson und Catherine Zeta Jones an. Über dieses Verbrechen am Original wird hier noch irgendwann geredet werden, aber sicher nicht im Zusammenhang mit guten Horrorfilmen.
Im folgenden kommt von mir eine kleine Filmliste für Halloween für Leute, die sich gerne gruseln, aber nicht wissen, was sie sich anschauen sollen. Die Filme sind nicht sortiert und werden hier nur kurz vorgestellt (was nicht heißt, dass nicht irgendwann später ein ausführliches Review von dem einen oder anderen Film folgen wird). Außerdem ist die Liste völlig subjektiv und ich habe bestimmt ein paar gute FIlme sträflich vergessen.
The Fog - Nebel des Grauens (USA 1980)
Der hundertjährige Geburtstag der Küstenstadt Antonio Bay steht in wenigen Tagen auf dem Programm. Während die Bewohner alles für die Festlichkeiten vorbereiten, erheben sich die Opfer des Verbrechens, das die Stadtgründung erst möglich machte aus ihrem nassen Meeresgrab. Getarnt durch einen unheimlichen Nebel, nehmen sie an den Menschen in der Stadt Rache...
John Carpenters Klassiker mit Jamie Lee Curtis und Adrienne Barbeau aus dem Jahr 1980 besticht vor allem durch seine dichte Atmosphäre und grandiose Schockeffekte.
Dead & Buried (USA 1981)
Die kleine Stadt Potters Bluff sieht auf den ersten Blick wie ein gemütliches, verschlafenes Nest. Das denkt auch Sheriff Daniel Gillis. Mit der Gemütlichkeit ist es aber erst einmal vorbei, als immer mehr seltsame Morde geschehen, bei denen Touristen oder Durchreisende von ganzen Mobs von Einheimischen umgebracht werden. Gillis hat keine Ahnung, was in Potters Bluff vor sich geht. Einzig der Bestatter William Dobbs scheint sich über die plötzliche Todeswelle regelrecht zu freuen: Sie beschert ihm schöne Gewinne für sein Geschäft. Nach und nach findet Gillis immer mehr Hinweise, die ihn zu verschiedenen Einwohnern von Potters Bluff führen. Auch seine Frau gehört zu den Verdächtigen...
Dead & Buried von Gary Sherman ist einer der Horrorfilme, die einen mit ihrer Pointe beim ersten Mal völlig unvorbereitet erwischen. Dabei ist alles völlig logisch aufgebaut und beim zweiten Mal kommt man viel mehr subtile Hinweise mit, die auf das Ende hinweisen. Einfach großartig!
Dracula (USA 1931)
Der Vampir Graf Dracula kommt aus Transsilvanien nach England. Dort beginnt er, sich für die junge Mina zu interessieren, er will sie zu seiner Gefährtin machen. Als er sie entführt, machen sich ihr Verlobter John Harker und Dr. Van Helsing auf, um sie zu retten...
Tod Brownings Version von Bram Stokers Buchvorlage ist völlig zurecht ein Klassiker. Bela Lugosi sollte man in seiner Paraderolle als Vampirgraf wirklich gesehen haben.
The Mist (USA 2007)
Als Dave Drayton einen seltsamen Nebel auf einem See entdeckt, denkt er sich noch nichts dabei. Er macht sich mit seinem Sohn und seinem Nachbarn auf den Weg zum Supermarkt und bemerkt unterwegs, dass die Polizei, die Feuerwehr und Armee riesige Aufgebote in die Richtung des Nebels schicken. Im Supermarkt ist erst alles normal, bis plötzlich ein Mann mit blutiger Nase hineinstürmt und "Es ist etwa im Nebel!" schreit. Die Warnung kommt in letzter Sekunde, denn kurz darauf schließt der Nebel das Geschäft ein. Schnell steht fest: Unbekannte Kreaturen lauern im Nebel und warten auf ihre nächsten Opfer....
Frank Darabonts Verfilmung von Stephen Kins "The Mist" wirkt wie eine Mischung aus "Night of the living Dead" und den Geschichten von H. P. Lovecraft. Ich mag beides, daher gibt es von mir eine klare Empfehlung.
Night of the Living Dead (USA 1968)
Eine Gruppe von Menschen verbarrikadiert sich in einem Haus auf der Flucht vor den plötzlich auftauchenden Zombiehorden. Dabei ist die Gefahr draußen nicht so groß wie die Gefahr von innen, als die Gruppenmitglieder immer mehr aufeinander losgehen...
Zu George A. Romeros "Night of the Living Dead" wurde schon 100 Mal alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt, daher spare ich mir das hier. Wer ihn noch nicht gesehen hat: Unbedingt anschauen!
Der Exorzist (USA 1973)
Bei einem kleinen Mädchen (Linda Blair) stellt sich heraus, dass es von einem Dämon besessen ist. Ihre Mutter sucht Hilfe bei einem erfahrenen Exorzisten (Max von Sydow)...
William Friedkins Verfilmung von William P. Blattys Buch ist genauso ein Klassiker wie "Night of the Living Dead".
The Howling (USA 1981)
Nach einem traumatischen Erlebnis mit einem Serienmörder braucht die Nachrichtensprecherin Karen White erstmal eine Pause. Ihr Psychiater schlägt ihr mit "The Colony" eine spezielle Reha-Klinik vor. Während ihrer Zeit dort kommn ihr die anderen Menschen dort immer seltsamer vor...
Nach dem langsamen Beginn steigt die Spannung immer mehr. Meiner Meinung nach ist Joe Dantes "The Howling" einer der besten Werwolf-Filme überhaupt.
Haute Tension (Frankreich 2003)
Alexia fährt mit ihrer Freundin Marie aufs Land, um dort ein paar entspannte Tage mit ihrer Familie zu verbringen. Eines nachts dringt ein verrückter Serienmörder in das Haus ein, tötet Alexias Familie und entführt Alexia. Marie versteckt sich vor dem Irren. Sie will Alexia helfen, den Killer jagen und seine Identität enthüllen...
"Haute Tension" von Alexandre Aja ist einer von den Filmen, die einen beim ersten Ansehen mit ihrer Auflösung so richtig schön auf dem falschen Fuß erwischen können. Mehr sei hier nicht verraten, also: Anschauen!
So finster die Nacht (Schweden 2008)
Der 12-jährige Oskar hat in der Schule Probleme mit einigen Schlägern. Er freundet sich mit dem Mädchen Eli an, das neu in der Gegend ist. Eli mag die Sonne nicht und um eine Wohnung betreten zu können, muss sie erst eingeladen werden. Eli gibt Oskar die Stärke, damit er sich endlich zur Wehr setzen kann. Als Oskar herausfindet, dass Eli das Blut anderer Menschen trinken muss, um am Leben zu bleiben, steht er vor der Wahl, ihr zu helfen oder sie zu verraten...
Wenn man sich diesen Film ansieht, läuft es einem nicht nur wegen der Winterszenen kalt den Rücken runter. Lina Leandersson ist als gruselige Eli einfach unvergesslich.
Halloween (USA 1978)
Der vor 15 Jahren wegen des Mordes an seiner Schwester in eine Anstalt eingesperrte Michael Myers entkommt aus selbiger, um sich auf den Weg in seine Heimatstadt Haddonfield zu machen. Verfolgt wird er dabei von seinem Psychiater Dr. Loomis. Michael beginnt damit, die jungen Teenager von Haddonfield der Reihe nach zu ermorden, während Loomis gemeinsam mit dem Sheriff alles daran setzt, ihn aufzuhalten...
Und wieder John Carpenter mit Jamie Lee Curtis. "Halloween" hat das Horrorgenre 1978 revolutioniert und sollte allein schon wegen seines Themas ein Pflichtfilm an diesem Tag sein.